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Sonntag, 28. September 2014

Pressekommentar zum neuen Konzept des Eichsfeldforums



Sind wir hier richtig?



Eichsfeldforum in neuer Saison mit neuem „Kleid“



Heiligenstadt. Irritierte Besucher, erstaunte Gesichter, gefolgt von der Erkenntnis, hier ja wohl doch richtig zu sein und am Ende sehr viel Zustimmung. Das Eichsfeldforum, eine Einrichtung des Bistums Erfurt im Eichsfeld präsentiert sich mit Beginn des Herbst-Winter-Semesters 2014/2015 im neuen Kleid. Diese Bezeichnung wählte am Donnerstag Dario Pizzano als verantwortlicher Ansprechpartner, der durch den Abend führte.

Gewohnt, auf den in Reihen aufgestellten Stühlen Platz zu nehmen, glaubten viele Besucher zunächst mit Blick in den Saal, sich in eine andere Veranstaltung des Hauses verirrt zu haben, wurden jedoch gleich an der Tür von Dario Pizzano freundlich willkommen geheißen. Für die Begründung des neuen “Kleides“ bemühte er den griechischen Philosophen Heraklit mit dessen vor 2500 Jahren geprägten Worten: „Bildung ist nicht das Befüllen von Fässern, sondern das Entzünden von Flammen.“   

Von Herzensbildung und nachhaltigem Lernen, von Bildung als einem ganzheitlichen Prozess, der außer dem Verstand Herz, Seele und Körper, also den ganzen Menschen anspricht, haben sich die Verantwortlichen des Eichsfeldforums leiten lassen. Das Ergebnis: Tische und Stühle im Saal, auf den Tischen Blumen und Kerzen, Brot, Wein und Wasser – auch als eine Einladung, hinterher noch miteinander ins Gespräch zu kommen. 

Kleine musische oder künstlerische Beiträge zur Umrahmung. Am Donnerstag war es zum Auftakt „Gnade“ des Duisburger Liedermachers Tom Liwa.

Jeder Besucher erhielt – und das soll jetzt ebenfalls so bleiben – ein Merkblatt im Postkartenformat, auf dem wichtige Eckpunkte des Referates festgehalten sind. Zum Nachlesen und Nachdenken über die jeweilige Veranstaltung hinaus. 

Am Inhalt der Foren ändere sich nichts, versicherte Dario Pizzano im Rahmen seiner Mitstreiter. Und das bedeutet: „Hochkompetente Referenten, spannende Themen, interessante Bildungsabende, Lesungen und Diskussionen, die einen fruchtbaren Dialog von Kirche und Gesellschaft  befördern sollen.“



Dipl.Journalistin Christine Bose 

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