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Montag, 2. Mai 2011

Kreuzwege im Bistum Erfurt- Weltkirche








 

Unsere Erfahrung von Kirche zeigt meistens den Abstieg. Wir stolpern über kleinere Zahlen, weniger Personal, menschliche Schuld, drohende Bedeutungslosigkeit.


Aber katholisch bedeutet allumfassend, über die ganze Erde verbreitet. So ist die katholische Kirche immer auch Weltkirche. Es lohnt sich stets, diese große Vielfalt in den Blick zu nehmen, so unsere Einheit in der Vielfalt zu entdecken.

So unterschiedlich die Ausgestaltung von Kirche auch sein mag, das was uns verbindet, ist immer derselbe: Jesus Christus! Seine befreiende Botschaft gilt allen Menschen und Kulturen, denn das Evangelium ist an keine bestehende Kultur, an keine Struktur oder an ein bestehendes Gesellschaftssystem gebunden. Die Botschaft vom Reich Gottes mit dem Ziel des Lebens in Fülle für alle Menschen stellt für uns Christen angesichts des vielfachen Elends und der wachsenden Kluft zwischen Armen und Reichen in dieser Welt eine große Herausforderung dar. 

Vieles können wir oft nur sprachlos ertragen und im Gebet vor Gott hinhalten. Gleichzeitig ist die Lebensfreude der Glaubensgeschwister in der Weltkirche trotz aller Bedrängnis, ein echtes Zeichen für die Hoffnung unseres eigenen Glaubens und kann so einiges von eigenen Sorgen relativieren. So beinhaltet der weltkirchliche Blick immer die Möglichkeit unseren eigenen Horizont zu erweitern,  voneinander zu lernen, sich zu solidarisieren in Gebet und Tat, den Glauben neu zu entdecken und so im Licht des Evangeliums dem vielen Leid in dieser Welt ohne Resignation zu begegnen.

V: Jeden Tag, Herr, ruf ich zu dir;
A: ich strecke nach dir meine Hände aus.
V: Wirst du an den Toten Wunder tun,
A: werden Schatten aufstehen, um dich zu preisen?
V: Werden deine Wunder in der Finsternis bekannt,
A: deine Gerechtigkeit im Land des Vergessens?

Herr Jesus Christus, siehe auf die Not deiner Kirche an vielen Orten der Erde. Nimm unser Gebet für unsere Brüder und Schwestern an und erbarme dich.

missio Diözesanreferent


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